Ja, wir sind sehr spät dran und sicher haben sich viele von euch gefragt, wo wir uns eigentlich rumtreiben oder ob wir inzwischen mit Mama zurück nach Hause geflogen sind! Berechtigte Mutmaßungen, wo wir doch nun seit gut zwei Monaten nichts mehr von uns hören lassen haben. Aber nein, wir sind noch immer in Neuseeland, genießen den Sommer und Land und Leute nach wie vor, und waren dabei immer busy as, um es in der Sprache unserer hiesigen Mitmenschen auszudrücken. :)
| Otaki Beach (Nordinsel) |
2. bis 5. Oktober
Wiedersehen macht Freude - Ankunft in Auckland und Couchsurfing in Matamata :)
Der Weg war lang und die Strapazen groß: Rudimentäre Englischkenntnisse, Mitreisende im Kleinkindalter, Beinfreiheit wie in einer Heringsdose und bei der Einreise werden natürlich die Wanderschuhe inspiziert - Gruß an die rucksackverleihende Steffi: Unsere Mama weiß jetzt ebenfalls, dass man zu diesem auch Zugang von unten hat. Der neuseeländische Zollbeamte ist nett (das zumindest glaubt Mutti an dessen Körpersprache zu deuten) und die Einreise ins Kiwiland geht problemlos vonstatten. Um 12.23 Uhr ist es soweit: Nach 357 Tagen können wir auch endlich unsere Mama mal wieder in die Arme schließen!
| Ein Ausblick auf die Metropole vom Vulkan Mt Eden aus |
| Blick auf Aucklands Skyline vom Stadtteil Devonport aus |
| Auckland begrüßt Mama mit Regen und Wind und wir mit einem kleinen Willkommenskaffee im Zentrum |
In Matamata angekommen treffen wir nach fast zehn Monaten unsere lieben Weihnachts-Couchsurfing-Hosts Colleen und Pateriki wieder, die uns erneut mit offenen Armen empfangen. Der Dolmetschmarathon kann beginnen!
Hier verbringen wir die ersten Tage damit, Mutti in Neuseeland ankommen zu lassen, ihren Jetlag auszukurieren und sie in ein paar neuseeländische Gepflogenheiten einzuführen. Pateriki hat sie ganz in Maoritradition mit dem Hongi begrüßt, Colleen ihr nach jedem Abendessen den obligatorischen Milo (ein verdammt leckeres, warmes Kakao-Malz-Getränk mit Milch) angeboten und die Heizdecken haben von der ersten Nacht an Muskelkater und Jetlag aus den müden Muttigliedern vertrieben. :) Und wir beide genießen natürlich auch ganz einfach die wiedergewonnene "Mamazeit"!
Unseren Aufstieg zu den Wairere Falls während unseres letzten Besuches hier zählen wir als kleines Highlight; deshalb, weil der Aufstieg zwar beschwerlich, aber wunderschön, der Ausblick auf die Kaimai Ranges und das Umland gigantisch und das Gefühl, es geschafft zu haben, überwältigend ist. Mission: Mutti muss mit!
| ... aus atemtechnischen Gründen machen wir dieses Mal jedoch die verkürzte Falls Lookout-Tour! :) |
5. bis 7. Oktober
Seen, Schwefel und Vulkane - Unser Trip durch die Taupo-Vulkanzone
Nach drei Tagen in Matamata machen wir uns durch das Zentrum der Nordinsel auf nach Süden. Die hiesige Taupo Volcanic Zone, das aktivste Vulkangebiet des Landes, haben wir bisher nur kurz besucht und euch schon vor ein paar Wochen davon erzählt. Jetzt wollen wir uns hier nochmal bisschen genauer umsehen. Der erste Halt ist Rotorua - gestanklich betrachtet ist die Stadt allemal ein Highlight! Also Auto parken, Luft anhalten und losstiefeln! :)
| Neben blubbernden Schlammpools und müffelnden Schwefellöchern wie hier im Kuirau Park... |
| ... gibt es jedoch auch schöne Sinneserfahrungen. Bei diesem bayrisch anmutenden Fachwerkhaus handelt es sich beispielsweise um das Bath House Building, das das Museum Rotoruas beherbergt. |
| Am Lake Rotorua |
Den Samstagmorgen verbringen wir in den "Craters of the Moon", einem geothermalen Gebiet etwas nördlich von Taupo. Die Landschaft auf dem Mond stellen wir uns zwar anders vor, aber die Krater mit kochendem Schlamm und dampfenden Löcher hier sind trotzdem besonders und ziemlich weltfern. Von einem erhöhten Holzpfad aus sehen wir es überall vor sich hinblubbern, -qualmen und -brodeln ("Herrlich, hier ist es schön warm!"). Schwefelhaltige Nebelschwaden verpassen uns dabei gleich noch eine angenehme Kurtherapie; hach, wenn's das Ganze nur mit Erdbeerduft gäbe...
Für Schleckermäuler wie uns darf im Anschluss natürlich der Besuch in einer nahegelegenen Imkerei nicht fehlen!
| Honigbienen bei der Arbeit... |
| ... und ein stürmischer Spaziergang am Lake Taupo, dem größten See des Landes. |
7. bis 9. Oktober
Ab durch die Mitte - Nach Para-para-uuumuuu und Wellington
| An der Granze zum Nationalpark - im Hintergrund der qualmende Mt Tongariro, der im August und November 2012 zum ersten Mal seit 115 Jahren wieder Asche und Lavagestein ausgespuckt hat |
| Das Tongariro Alpine Crossing, angeblich eine der schönsten Eintageswanderungen weltweit, ist derzeit gesperrt. |
Das Crossing können wir also dieses Mal nicht machen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Trotzdem machen wir einen Abstecher in den Nationalpark hinein. Am Straßenrand sind viele kürzere und längere Walks zu Wasserfällen und Aussichtspunkten ausgeschildert und am Ende der Straße gelangt man in den kleinen Wintersportort Whakapapa.
| Spaziergang und dann ein kleines Päuschen ... |
| ... im Chateau Tongariro mitten im Nationalpark. |
| Blick vom Skigebiet ins Tal |
Durch eine sehr hügelreiche und malerische Weidelandschaft führt uns Bum durch Wanganui bis an den Südwestzipfel der Nordinsel. Unbedingt erwähnenswert sei das Dorf Upokongaro, ein Ort von Welt, in dem wir eine kleine Kaffeepause gemacht und Bekanntschaft mit einem weltberühmten, wenngleich inzwischen recht betagten Motorradrennfahrer gemacht haben. Wohl mangels Interesse haben wir versäumt, nach seinem Namen zu fragen... tut uns leid, Opa und Onkel Keule! :)
| Wenn jemand ein paar neue Schuhe braucht...? Unterwegs gibt es einen ganzen Weidezaun voll! |
In Paraparaumu ist, wie man sieht, wetterbedingt hauptsächlich Lümmeln und Lesen angesagt. Wir statten jedoch auch dem Strand im Nachbarort Otaki und einer überdimensionalen Marienstatue, die den Ort überragt, einen Besuch ab.
Eine Blitzbesichtigung Wellingtons muss natürlich auch drin sein, bevor wir nach Mamas erster Urlaubswoche die Nordinsel verlassen. Die Stadt begeistert uns wieder - dieses Mal alle drei - und das nicht nur, weil Sani hier ihr neues Paar inzwischen heißgeliebter Chucks kauft, Claudi Bum dieses Mal nicht vom Abschleppwagen zerren muss und Mutti sich freut, weil wir Paul noch einmal auf einen Abschiedskaffee treffen (wo, wird nicht verraten...)!
Die - für uns nun schon dritte - Überfahrt über die Cook Strait ist wieder einmal grandios. Das Wetter spielt mit, die See ist einigermaßen ruhig und die Aussicht auf die Marlborough Sounds unbeschreiblich schön und wie gemalt! Was will man mehr? Na klar, Südinsel, wir kommen!
| Bye Wellington, ... |
9. bis 14. Oktober
Sonne, Strand und Nationalpark - Zurück bei Rhonda in Richmond
| Der Frühling hat sich hier nun endgültig eingestellt! |
| Blick vom "Center of New Zealand" auf Nelson |
Neben dem Besuch des neuseeländischen Zentrums zeigen wir Mama die Innenstadt von Nelson, den wöchentlichen Bauernmarkt, wo wir uns eine echte deutsche Bratwurscht gönnen, die umliegenden Strände, ein paar nette Läden und Souvenirshops (inzwischen wurde das Weihnachtsgeschäft eingeläutet), "unsere" Weingüter und wie warm das Wasser in Rhondas Spabad ist! Und natürlich ist auch ein Besuch bei unserem Lieblingsthai und ein kleines Bier im Pub drin, wo Mutti die Hälfte unserer Weinbaukollegen kennenlernt. (Völlig ernst gemeinte Anmerkung: Mamas Englischkenntnisse machen Fortschritte!)
| Kina Beach ... |
| ... mit Blick auf Nelson und die Richmond Ranges |
| Die Weihnachtsgeschichte oder Der Standhafte Zinnsoldat :D |
| "Aufi losi geht'si!" Von der Bark Bay nach Anchorage, wo uns das Wassertaxi in vier Stunden wieder abholt. |
Drei Stunden später beenden wir den offiziell schönsten Abschnitt des Abel Tasman Coastal Walk: Nach einem Abstecher zu einer kleinen Bungalow-Siedlung an der Torrent Bay, einer gemütlichen Mittagspause mit sagenhaftem Ausblick und leckerem deutschen Brot von der European Bakery in Motueka sowie einem kleinen flutbedingten Umweg erreichen wir zwölf Kilometer später in bester Laune und voller strahlender Eindrücke die Anchorage Bay, wo uns das Wassertaxi wieder abholen und zu Bum bringen soll.
"Ist es das da drüben?"
"Nee, die wollten uns hier an der Stelle abholen!"
"Sicher?"
"Ja, ich glaub schon, am linken Ufer."
"Vom Wasser oder vom Strand aus links?"
"Hier, vom Wasser aus links."
"Nee, Claudia, das ist rechts!"
"Ja, ich weiß!"
"Wollen wir rüber laufen?"
"Nee, wir warten hier."
"Kommt schon..."
"Nee, die werden schon kommen und uns holen, wenn sie es sind."
"Ich hab keine Lust, hier am Strand zu übernachten!"
Und dann verabschieden wir uns wieder einmal vom inoffiziell sonnigsten Ort Neuseelands... Doch zumindest zwei von uns sagen nicht "Adieu", sondern "Auf Wiedersehen, Nelson!" :)
14. bis 16. Oktober
Tierisch genial und zeitlos schön - Wieder entlang der West Coast
Übernachten werden wir heute übrigens wieder einmal bei Brooke und Brendon, die wir schon vor ein paar Monaten auf dem Milchbauernhof nahe Westport besucht hatten. Natürlich zeigen wir Mama die hochmoderne Melkanlage; und auch ein paar ihrer Lieblingstiere bekommt sie aus nächster Nähe zu sehen.
| Aus Schaden wird man klug... xD |
| Über eine wunderschöne Steilküste zum zylinderförmigen Leuchtturm am Kap.. |
| Wekas, Schafe und ... |
| ... Dinosaurier (?)! |
Am nächsten Morgen steht die Weiterfahrt entlang der West Coast nach Süden bis nach Franz Josef auf dem Programm. Unterwegs halten wir natürlich unter anderem an den Pancake Rocks (oder Plinsenfelsen, wie wir sie in Muttis Gegenwart liebevoll nennen) in Punakaiki. Während sich das Wasser bei unserem letzten Besuch hier in weiter Ferne befand, wollen wir dieses Mal alles richtig machen und die Flut abpassen, um das gesamte Spektakel um die sogenannten Blowholes zu erleben. Das Ergebnis - ungemein erfrischend! :)
Die Fahrt bis zu den beiden Zwillingsgletschern ist dieses Mal ziemlich nervenaufreibend: Die Kilometer wollen einfach nicht weniger werden, die Zeit nicht vergehen und auch Mutti erfährt nun, dass in Neuseeland 250 Kilometer nicht nur zwei, sondern eher fünf Stunden Fahrzeit in Anspruch nehmen. Aber wir machen das Beste daraus, stoppen in den Städten Greymouth und Hokitika für Einkäufe und kurze Besichtigungen und wann immer uns danach ist oder uns die gigantische Aussicht einfach zum Halten zwingt!
Der erste Plan für den nächsten Tag ist der Besuch des Fox-Gletschers. Den hatten wir uns ja extra für Muttis Besuch in Neuseeland aufgespart, weil er schöner und der Aussichtspunkt näher an der Gletscherzunge sein soll.
Tatsächlich kann man sich dem Fox Glacier auf 200 Meter nähern, dann verhindern Absperrungen das Weiterwandern. Zwar hat es hier in den letzten Monaten und Jahren weniger Stein- und Eisfälle gegeben als am Franz Josef Glacier, aber sicher ist sicher. Die Namensgebung des Fox-Gletscher übernahm übrigens 1872 der damalige, offensichtlich wenig zurückhaltende Premier Neuseelands, William Fox; in eigener Sache sozusagen.
Danach geht es weiter durch das Weltdorf Haast; nächster Halt sind aber erst die Blue Pools, die ihr schon aus einem unserer früheren Blogs kennt, Mutti und Chris nun aber aus nächster Nähe.
| Auf dem Weg nach Wanaka endecken wir ungeahnte Talente! Chris kennt jede Zeile der Michael Jackson-Songs, die aus unseren Lautsprechern dröhnen! :D |
16. bis 18. Oktober
Wanaka vs. Queenstown - auch Mama entscheidet sich richtig! :)
| Paul wartet mit einem BBQ auf! ^^ |
Nachdem wir unser Domizil bezogen und den neusten Klatsch und Tratsch mit Robyn ausgetauscht haben, müssen sich Sani und sie mit größter Hingabe auf die Finalshow von "My Kitchen Rules" konzentrieren. Bitte nicht stören...! :D Claudi und Mutsch machen sich indes auf, das Nachtleben Wanakas zu erforschen, indem sie sich mit Chris auf einen Geburtstagsumtrunk treffen.
Höhepunkt des Abends: Die Partie Billard, die zeigt: Mamas können eben doch nicht alles... Tiefpunkt des Abends: Polizeikontrolle auf dem Heimweg, wo der Cop Claudi auf ihren deutschen Akzent anspricht. Und dabei hat sie nur bis 5 zählen müssen... :D
| Trotz Wind und angekündigter Regenfälle machen wir uns auf in den Mt Aspiring-Nationalpark. |
| Muttis erste (und letzte) Fahrstunde im Linksverkehr. Naja, sofern man das Langzuckeln auf einer engen Schotterstraße "Linksverkehr" nennen kann... xD |
| Spaziergang zum Diamond Lake und Rocky Mountain... |
| ... und einer sagenhaften Aussicht auf Lake Wanaka und die Stadt! |
18. bis 21. Oktober
Unsere kleine Farm - Wieder im Fiordland-Nationalpark
| Lake Te Anau, Mirror Lakes ... |
| ... und Eglinton Valley. |
| Der Homertunnel taucht wie ein Mauseloch mitten in einer gigantischen Felswand auf und führt in eine noch massivere Bergwelt. |
21. und 22. Oktober
Schieferstein und Fish&Chips - Durch Central Otago nach Twizel
Leider müssen wir nun der Wahrheit ins Auge sehen: Unser gemeinsamer Neuseelandurlaub neigt sich dem Ende zu, denn in nur vier Tagen wird Mama wieder in den Flieger nach Deutschland steigen müssen. Von The Key aus schlagen wir deshalb nun zum ersten Mal seit Langem wieder eine nordwärts führende Route ein, die uns schließlich bis nach Christchurch führen soll. Dabei lassen wir aber natürlich das Zentrum der Südinsel mit den Distrikten Central Otago und Mackenzie nicht aus!
Die kommende Nacht wollen wir bei unseren früheren Couchsurfing-Hosts Debbie und Al verbringen, besuchen jedoch vorerst gemeinsam Cental Otagos Hauptstadt Alexandra.
| Das Wahrzeichen der Stadt, die "wackelige" Shaky Bridge, über der die Clock on the Hill prangt. |
| In Neuseeland werden nicht nur Kirchen zu Restaurants oder privaten Anwesen umfunktioniert, auch das frühere Gerichtshaus der Stadt musste inzwischen dran glauben. |
| Ein Relikt aus früheren Tagen: Die zwei aus Alexandra- Schiefer erbauten Pylone der alten Clutha-Brücke erheben sich noch immer direkt neben der neuen. |
| Durch die harsche Schieferlandschaft, die früher vom Goldabbau geprägt war, zurück nach Roxburgh! |
Auf unserer Weiterfahrt am nächsten Tag entlang des Clutha Rivers gen Norden halten wir in den Orten Clyde und Cromwell, die ihr von uns schon aus früheren Erzählungen und Fotos kennt. Während wir durch Geschäfte schlendern und ein paar Mitbringsel für Daheimgebliebene erstehen, macht Mama dabei auch die ein oder andere nette Bekanntschaft mit den Einheimischen! :)
| Shopping in Old Cromwell Town |
| Mit der Überquerung des Lindis-Passes verabschieden wir uns von Central Otago und tauchen wieder einmal ein eine landschaftlich völlig andere Welt. |
| Mama geht ab... Wahrscheinlich wirkt der Ingwer-Schnaps von Al noch immer! xD |
23. bis 25. Oktober
Lispel-Contest und andere Lachanfälle - Vom Mount Cook nach Christchurch
| Heute zeigt sich der höchste Berg Neuseelands von Anfang an von seiner schönsten Seite! :) |
| ... mit einem wundervoll klaren Blick auf den Gipfel! |
| Mama (inzwischen mit fließendem Englisch ^^) informiert sich im Infozentrum über Edmund Hillary |
| Dieses Regal ist der einzige "Supermarkt" im Ort. |
| Bronzestatue von Sir Edmund Hillary vor dem Hermitage-Hotel |
Nachdem wir alle drei genug gerastet und gestaunt haben, zuckelt Bum mit uns entlang des Lake Pukaki zurück zur Hauptverkehrsstraße um dann weiter nach Osten in Richtung Lake Tekapo zu fahren. Beide Gletscherseen strahlen wieder einmal im hellsten Türkis, das man sich vorstellen kann und keine Kamera der Welt könnte dieses Bild festhalten; und die dazugehörige Stimmung schon gar nicht. Wie so oft müssen wir von den Bildern in unserer Erinnerung zehren... :)
| Church of the Good Shepherd |
Die Fahrt nach Christchurch dauert noch einmal einige Stunden und wir fahren dieses Mal nicht der Sonne, sondern der Nacht entgegen. Noch einmal werden Lieder mitgeschmettert (Schlager, Gospel, Rock und Pop, alles was das Herz begehrt) und auffällig unauffällig ein paar ansehnliche Trucks aus dem Heckfenster fotografiert. Unvergessen auch der Lispel-Contest, aus dem Claudi - wenngleich fast gänzlich außer Konkurrenz - "haufffhoch alfff Fffiegerin hervorgeht"!
In Christchurch wartet Bruce mit seinen beiden hyperaktiven Hunden Buster und Poppie (Mama freut's.) und einer superleckeren Lasagne auf uns. Zum letzten Mal genießen wir hier gemeinsam die neuseeländische Gastfreundschaft und räumen nach dem Essen ein letztes Mal all unser Hab und Gut in eine fremde Wohnung. (Nicht, dass jemand in Bum einbrechen würde...).
Schließlich fallen wir alle drei todmüde in unsere Betten. Aber an einen durchgängigen Schlaf ist nicht zu denken, denn was wäre Neuseeland ohne seine Naturphänomene? Denn während Claudia und Sani schlafen wie die Murmeltiere, wird Mutti mitten in der Nacht "wachgerüttelt"... :)
Schließlich fallen wir alle drei todmüde in unsere Betten. Aber an einen durchgängigen Schlaf ist nicht zu denken, denn was wäre Neuseeland ohne seine Naturphänomene? Denn während Claudia und Sani schlafen wie die Murmeltiere, wird Mutti mitten in der Nacht "wachgerüttelt"... :)
Die Stimmung und das bunte Leben in der Fußgängerzone jedoch beeindrucken wie eh und je. Hier bekommen wir hilfreiche Hinweise, wo wir uns für Jobs bewerben können, und da einen Anstecker mit den Worten "I ♥ Chch" geschenkt. Die Geschäfte sind gut besucht, der Mann im Kaffeewagen hat immer Zeit für ein Gespräch und Straßenmusik gibt's an vielen Ecken. Und natürlich hat Christchurch auch ohnehin und nach wie vor schöne Ecken zu bieten!
Ein Resümee unserer Neuseeland-in-24-Tagen-Reise ersparen wir euch, nun, da ihr euch tapfer bis hier unten durchgewurstelt habt! Die Bilder sprechen sicher Bände und darum sagen wir an dieser Stelle einfach nur DANKE an alle, die diese Reise für Mama möglich gemacht haben, an die Leute, die uns hier wieder und wieder mit aller Herzlichkeit aufgenommen und begleitet haben und an Mutsch, die den Sprung über den großen Teich überhaupt gewagt hat! :)
We will save you guys a résumé of our 'Around New Zealand in 24 days' journey, now that you muddled through all that German crap! ;) Pretty sure that the pictures show enough to get an impression of what we've experienced and so we just use these last lines to say THANK YOU to all these people who made that trip possible for Mum, to all those people who gave us warm welcomes again and again and to Mum who has risked the jump across the big pond, after all!

