Dienstag, 25. Oktober 2011

Paradise Island

Hallo Welt!
Wir hatten eine unglaublich schöne Zeit in der Coral Bay auf Koh Phangan. Wir haben letztlich eine ganze Woche an diesem wundervollen Ort verbracht und trotz aller Abgeschiedenheit ‘ne Menge erlebt. Hier ein paar Höhepunkte:

Sonntag:
Wir werden freundlich von Mo, einem Mitarbeiter im Resort, empfangen, der uns die ganze Woche umsorgen wird. Hängematte gecheckt, Hunde, Vögel, Geckos und Schwein kennengelernt, erstes Thaifood vertragen, also ab zum Strand. Nun schwimmen wir nicht mehr durch Bangkok, sondern durch den Golf von Thailand. :)



Montag: 
Sandra hat versucht, nach Schattenmorellen zu tauchen. Claudia kann sie leider nicht fragen, ob sie erfolgreich war, weil sie dabei immer einen Lachanfall kriegt.


Dienstag: 
Der morgendliche Wolkenbruch macht dem in Bangkok Konkurrenz, aber ab Mittag haben wir wieder  herrlichsten Sonnenschein – Zeit zum Lümmeln, Lesen, und lecker Lunchen. ^^ Außerdem beziehen neun entspannte Traveller aus unserer französischen Nachbarschaft das Resort – Zeit für Chang Beer und Cocktails an der Beachbar.



Mittwoch:
Claudia hat gelernt, Moped zu fahren (zugegeben: Vollautomatik). Nach einigen Startschwierigkeiten und mit einer anfänglichen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h tuckern wir heut um die Insel. (Inzwischen wurde ihr von Fahrlehrer Mo eine inoffizielle Driver’s Licence ausgestellt.) Die Parallelen zu J.D.’s Sasha sind unverkennbar.






Donnerstag: 
Kein Mond zu sehen, trotzdem auf zur Half Moon-Party – diese Goa-Erfahrung reicht für 2 Leben. ^^ Doch man muss ja alles mal mitgemacht haben. Außerdem gibt’s ‘ne gute Feuershow :D




Freitag:
Wieder mal ‘ne Inseltour, diesmal mit Sasha 2. Er hat weniger Power, aber mehr Charme als Sasha 1, auch wenn Sani regelmäßig anschieben muss. Abends geht’s mit Mo zur Jam-Session in eine Reggae-Bar am über-über-übernächsten Beach.






Samstag: 
Nach wehmütigem Abschied von diesem wundervollen Fleckchen Erde und der ein oder anderen verkniffenen Träne begeben wir uns auf die (wie wir noch merken werden) langwierige Überfahrt aufs Festland und zur Westküste. Phuket wir kommen! Fragt sich nur, wann… :)




Liebe Grüße von uns!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Gästebuch

Hallo ihr Lieben, wenn ihr Lust habt, dürft ihr uns hier gerne einen Gästebucheintrag hinterlassen. Wir freuen uns auf eure Nachrichten!!!
Sani & Claudi

"Where you go? Tuk Tuk?" - "No, thanks!" > Auf zum nächsten Stop!

Hallo Freunde,

eine kurze Zwischenmeldung von uns! Wir sind nicht mehr in Bangkok, sind dem Hochwasser sozusagen entwischt. Wir haben von dem ganzen Trubel nicht viel mitbekommen. Es hat täglich stundenlang regelrechte Wolkenbrüche gegeben, wie wir sie vorher noch nicht erlebt haben. Dann standen auch regelmäßig sämtliche Straßen unter Wasser, was dem Verkehr Bangkoks allerdings keinen Abbruch getan hat. Zwischendurch war es aber immer wieder sonnig und extrem warm, so dass die Straßen größtenteils trocknen konnten... Am Samstag haben wir sogar noch das „Long Tail Boat“, ein Schnellbot in Bangkoks Kanälen, genutzt. Das ist hier ein übliches Verkehrsmittel, um den chronisch verstopften Straßen der Stadt zu entgehen.

Die Khao San Road haben wir nun auch eine Nacht erlebt. Nirgendwo in der Stadt trifft man so viele Backpacker wie hier, aber nirgendwo wird mal auch so oft angequatscht! ("Where you go? Tuk Tuk?") Zum Feiern und Konsumieren jeglicher Substanzen ist die Khao San Road ein Muss. Geschlafen haben wir in der Nacht kaum, weil es einfach nur  L A U T  war! :) Trotzdem ein spannendes Erlebnis!

Alles in allem waren die 4 Tage in Bangkok wirklich vielseitig. Wir haben vorher noch nie „Metropole“ erlebt (okay, Montréal war auch riesig, aber das hier war nochmal 'ne andere Kategorie). Vieles war für uns sehr, sehr ungewohnt. An die stickige Luft der Stadt haben wir uns schnell gewöhnt, aber nicht an die schnell wechselnden Gerüche: Von lecker Gegrilltem über Urin und stinkende, schlammige Pfützen hin zu Räucherstäbchen… Unglaublich war auch, dass hier in Thailand jegliches Essen aus kleinen zusammengeschusterten Wagen verkauft wird. Gemüse, Getränke, Fleisch und Nudelpfannen, aber auch Speisen, die man auf den ersten Blick nicht identifizieren kann. Kleine Restaurants und Kneipen gibt es zwar auch, die sind aber zwischen den vielen Klamottenständen und Essenswagen, die die Straßen säumen, versteckt. Zu kaufen gibt es in Bangkok auf der Straße wirklich alles: Echte und weniger echte Markenware, gefälschte Pässe für jeden denkbaren Zweck, CDs, Dreads, Hängematten, einfach alles! Super interessant war es auch, den thailändischen Buddhismus zu erleben. Die Tempel und Statuen, die wir während unserer TukTuk-Fahrten bestaunen konnten, wirkten so farbenfroh und fröhlich, wie wir es aus Europa eigentlich wenig kennen.

Da war es nur umso ungewöhnlicher, die Armut der Stadt zu erleben. Alles wirkte irgendwie unfertig oder aus Materialresten zusammengebaut. In den belebtesten Straßen wurde gebettelt, im dichtesten Verkehr drängelten sich Händler, um Essen oder Getränke an den Autos zu verkaufen. Überall haben wir verwahrloste Tiere gesehen. Wir waren auf Märkten, auf denen Kinder wie selbstverständlich in die Arbeit eingebunden waren und wo blinde Frauen oder Kinder mit schlimmsten Verbrennungen um Almosen gebettelt haben… Man kann das alles natürlich auch übersehen, indem man gewisse Gegenden oder Transportmittel meidet. Aber dann hätte man definitiv ein unechtes Bild von der Stadt. Letztlich sind wir doch froh, Bangkok und auch das sich nähernde Hochwasser hinter uns zu lassen.


Khao San Road
 
  
Fahrt mit dem "Wassertaxi"
Tschüss Bangkok ...
Also auf nach Koh Phangan, der Insel, die weltweit für ihre Fullmoon-Parties bekannt ist.
Wir sind einem Geheimtipp nachgekommen und haben nach einer abenteuerlichen Nachtzugfahrt (12 Stunden…) eine kleine Hütte an einem tollen Korallenriff auf Koh Phangan bezogen. Hier ist es einfach paradiesisch – mit Palmen, Muschelstrand, türkisfarbenem Wasser, steilen Felsklippen, Hängematte und viel Ruhe! Das alles in super-gemütlicher Atmosphäre mit entspannten Vermietern, Reggae, Chill Out und Rockmusik und leckerem Essen. Also Kontrastprogramm pur! Hier können wir entspannen und so richtig Urlaub machen!

Waren gestern schon Schnorcheln und heute geht’s auf eigene Faust auf Insel-Mopedtour. Ansonsten liegen wir nur im Sand, lesen, essen und schlafen und lassen es uns richtig gut gehen.

Also, seid gewiss, dass wir wohlauf sind! ^^
Claudia und Sandra

Mit Nachtzug und Bus, ...

... Katamaran und Inseltaxi ...



... ab in den norden Koh Phangans!
Schnorcheln... Großartig! :)
"My home is my castle..."


Freitag, 14. Oktober 2011

Buddha.

Hallo Leute,
unser Blog soll eigentlich nicht zum TAGEbuch avancieren, aber vom ersten "richtigen" Tag unserer Tour wollen wir euch trotzdem gern berichten!

Nach einem sauleckeren Frühstück - von Toast, Cornflakes und Pancakes über Säften, gutem Kaffee, Obst, Salat, Frenchtoast bis zu Reis und Hühnchen war alles dabei - haben wir vormittags an einer geführten Stadttour (im Hotelpreis ebenso inbegriffen) teilgenommen. Im Endeffekt hätten wir schon merken können, dass das ne reine Thailand-Promotiontour wird, als Sani und ich von einem eigens für uns bestellten Wagen mit Fahrer empfangen wurden :)

Der erste Teil der Tour war echt informativ und interessant, wir sind durch die verschiedensten Stadtviertel gekurvt (Der Verkehr ist unglaublich!) und haben Tempel besucht. Das heißt, wir haben den liegenden Buddha, den sitzenden Buddha, den stehenden Buddha, den gehenden Buddha, den pazifistischen Buddha, den glücklichen Buddha, den meditierenden Buddha und die Schüler von Buddha gesehen.

Nach China Town und Regierungsviertel wurden wir dann von einer Thai Products Manufactory zur nächsten kutschiert ("Just look, you don't have to buy!"). Nachdem wir sämtliche Schmuckhersteller, Maßschneider und Reise-"Berater" vergrämt und unseren Guide Bui (Mann oder Frau?) mit - wie wir glauben - viel zu viel Trinkgeld abgeschüttelt hatten, kämpften wir uns todesmutig durch die überfüllten Straßen Bangkoks - DEM Paradies für Menschen mit suizidalen Absichten - hin zum Hauptbahnhof, um ein Nachtzugticket nach Surat Thani zu buchen. (Okay, der Satz war wirklich lang... Und das um 0.29 Uhr.) Es wird also in zwei Tagen weiter in Richtung Süden gehen. Und kurz zur Railway Station von Bangkok: Tatsächlich existiert in einer 10Mio.-Stadt ein Hauptbahnhof mit gerade mal ca. 9 3/4 Gleisen...

Dann wollten wir mit dem Tuk Tuk - manche nennen es das letzte große Abenteuer Asiens, manche nennen es Selbstmord, wir nennen es Abenteuerfahrt direkt über dem Mopedauspuff - durch die Rushhour von Bangkok City zurück ins Hotel fahren. Vielleicht ist hierbei zu erwähnen, dass auch diese Fahrt eine Art Kaffeefahrt war - mal wieder ging's in ne Maßschneiderei, aber wir wissen ja nun, wie der Hase läuft. Nachdem wir zuerst vor dem falschen Hotel abgeliefert wurden, erholten wir uns etwas und dann ging's nochmal in die Hitze (ca. 32°C - geht ja noch) um noch bissl Thaifood und dünnere Klamotten zu shoppen.

Nun liegen wir hier im kühlen Hotelzimmer und freuen uns, dass wir nicht draußen sein müssen, wo es schon wieder Katzen und Hunde regnet. Morgen werden wir in ein Backpacker-Hostel in der berüchtigten Khao San Road umziehen, um vielleicht das wildere Nachtleben Bangkoks zu erleben. (Ich will mir ja nicht meinen Lebtag Romans hämische Sprüche anhören müssen. ^^)

Einen schönen Resttag euch allen!
Claudi
Vor dem Wat Traimit um den Goldenen Buddha zu sehen (leider 5,5t schwer...)
Der liegende Buddha
"Moppi, du kannst ja auf der Gießkanne blasen"
Viel los auf Bangkoks Straßen...
Wer entdeckt den Fehler zuerst?
Alles, was Bangkoks Straßen ausmacht: Mopeds, TukTuks und interessante "Etablissements" 
So sieht's in alle Himmelsrichtungen aus!
In den Genuss DIESER Geschichte werden wohl nur wenige Menschen kommen... :)
 

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Landed.

Hey Leute, 
wir sind da!!! Bangkok. Wow. Hitze und Dauerregen. Viele Menschen! "Könnten das Deutsche sein?" Gestank und Wohlgeruch. Aufgedreht und übermüdet. Trotzdem 'ne ganz kurze Meldung für alle, die ganz gespannt auf unser erstes Lebenszeichen aus Asien warten. :) 

Reisen Sie mit Oman Air! :)
Die Reise mit Oman Air ist sehr zu empfehlen. Wir wurden sehr umsorgt, gut verköstigt und sogar mit Zahnbürste und Zahncreme, Ohropax, Schlafsocken und Schlafmaske ausgestattet. Da ich ja überall gut schlafen kann, war auch das Sitzen kein Problem. Bei Sani sah's da schon mehr nach "Das wird 'ne harte Nacht" aus. Flug #1 haben wir aber gut überstanden.
Blick auf Muscat
In Muscat hat es uns vor Hitze dann fast erschlagen. 30°C um Mitternacht haben wir beide noch nicht erlebt. Schnell rein in den klimatisierten Flughafen, wo wir uns sofort wie Ausländer gefühlt haben. So haben wir uns auch gleich benommen, indem wir uns nach der Sicherheitskontrolle in ein Kinderparadies aus Matten gelegt haben. Wir mussten die 3 Stunden Wartezeit ja irgendwie überbrücken. ;) Schlafen konnten wir allerdings nur bedingt, da wir uns ständig von kleinen arabischen Kindern beobachtet fühlten. (Was auch der Tatsache entsprach, wie wir beim verwirrten und verpennten Aufblicken feststellen mussten...)

Zeit zum Relaxen


 
Flug #2 nach Bangkok verlief für mich ähnlich bequem und für Sani noch 3x schlimmer als der erste. ^^ Trotzdem sind wir irgendwie einigermaßen entspannt gelandet und konnten uns getrost eine gute Stunde an der Passport Controll anstellen! Mit Visum im Gepäck ging's dann straight ahead zum Touri-Schalter, wo Sani uns erstmal zwei Übernachtungen mit Frühstück im Hotel (10,-/Nacht!) gebucht hat. Dann zur Bahn und durch strömenden Regen durch Bangkok gerauscht. Die Überschwemmungen haben wir ja schon vom Flugzeug aus gesehen, real hat es aber noch viel mehr an Meißen/Dresden 2002 erinnert... In der Innenstadt angekommen hat man aber davon nichts mehr gemerkt - zumindest nicht von unten. Von oben kam so viel Wasser, wie es wir sonst nur vom Duschen kennen. Leider trage ich da eher selten eine 20kg-Kraxe und Klamotten. Klatschnass also rein ins Hotel, eingecheckt, trockengerubbelt, aufs Bett geschmissen, Rechner an und da sind wir. :)

Also, eigentlich gehts uns saugut und jetzt wird (Achtung!)Gechillt :D
Eure Claudi

Dienstag, 11. Oktober 2011

Die Reise beginnt...

Hallo ihr Lieben,
nach wochen- (bzw. tagelanger) Vorbereitung geht's nun endlich los! Heute startet unsere Tour:
 
Scharfenberg - Dresden Hauptbahnhof - Flughafen Frankfurt - Muscat International Airport - Bangkok International Airport - ... (?)
 
Frankfurt Airport. Let the show begin!
Wir hatten wunderschöne letzte Stunden mit unseren Freunden und unserer Familie (mit Torten, Browniemaker-Brownies, "Train of Thoughts", Enten und Reiseplänen für "Jojo goes Africa", Paintballattacken, lieben Mails und herzlichen Umarmungen, Aufbesserungen unserer Reisekasse, kurzfristigen Handyreparaturen und noch vielem mehr).

Wir möchten EUCH ALLEN erstmal ganz herzlich für all das, eure guten Gedanken und lieben Wünsche danken. Und vor allem dafür, dass ihr uns die letzten Tage in Deutschland so unvergesslich gemacht habt. Wir freuen uns, euch hinter uns zu wissen. 

Nun machen wir uns also erstmal für ein paar Monate auf, die Welt zu entdecken. Unser Weg bis zum Flughafen Bangkok steht schon mal fest. Wie es weitergeht, werden wir sehen und euch berichten - ganz getreu dem Motto "Der Weg ist das Ziel!" :)

Alles Liebe, 
Claudi und Sani